Freitag, 30. September 2011

Bocklosigkeit…

Oder sowas ähnliches… Was tun, wenn man keine Lust hat zur Arbeit? Eigentlich macht mir das Drehen Spaß! Nur momentan komm ich mir dort allein vor… Oder wenigstens in einer Minderheit… Eine Minderheit, die noch auf Qualität setzt… Die auf Messmittel aller Art aufpasst… Sorgfältig mit den Werkzeugen und Maschinen umgeht. Und präzise Werkstücke fertigt.

Soll man sich anderes Orientieren? Eine andere Arbeitsstelle suchen? Momentan scheine ich dort noch recht “sicher” zu sein… Und immerhin läuft der Laden. Arbeit ist trotzdem ohne Ende da. Wenn ich irgendwo neu anfange, ist die Ungewissheit wieder da… Kann ich bleiben… Gefällt es mir wirklich? Akzeptiert der neue Arbeitgeber mein Diabetes?

Oder soll ich einfach eine Million Euro im Lotto gewinnen? Naja, vielleicht vergeht diese Stimmung auch wieder… Wobei mir die Million momentan am liebsten wär…

Kommentare:

  1. Wenn man dich so arbeiten lässt wie du willst (qualitativ), wenn du wg diabetes unterstützung hast, sei es nur wg fehlzeiten spritzerei etc., das geld passt isses ein guter job.

    Aber sich nebenbei woanders umschauen kann dir ja keiner verbieten, da kann man ja vorher abklären wie die läden laufen.

    Alternativ kannst du ja auch die missstände im geschäft ansprechen ( mit ner zusage von woanders im rücken wärst du sogar in der situation kleine forderungen zu stellen....)

    Das wichtigste bei nem job ist das wohlfühlen, wenns einem graust, dann geht das nicht lange gut... Da fængt man an zu leiden.

    Leider ist immer n restrisiko dabei, aber die chance auf den lottogewinn ist ja auch eher gering...

    Einfach umschauen und wenn du n konkretes gegenangebot hast abwægen würd ich sagen..

    Gruß

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  2. Ganz allgemein: Ich kann mir Diabetes wirklich nicht als Jobhndernis vorstellen. Ist ja nicht so, dass du irgendwie gehandicapt wärest, oder so.

    Ein sicherer Job mit guter Auftragslage, besser gehts doch eigentlich nicht. Und Arbeit muss ja nicht immer Spaß machen, sonst wäre es ja keine ^^

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  3. Joa, das Problem kenn ich.
    Ich bin nur noch bei meinem Arbeitgeber, weils mit den Kollegen auf meiner Schicht super passt (und weil ich nicht wüsste wo ich sonst hin gehen soll...).
    Aber jetzt stehen auch hier Personelleveränderungen an, mal sehn, vllt. hau ich ab.

    Das mit den Millionen wär aber auch ne feine Sache. :)

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  4. Darf ich da auch ma eben was dazwischenfunken? :-)

    Huhu @Citara, :-) also... ich hab da eine etwas andere Ansicht wegen gehandicapt... also das ist nur meine persönliche Ansicht jetzt... aber... mit dem Diabetes ist er durchaus etwas gehandicapt... es kommt nur auf die Situaton an was wann wie wo. Nimm als Beispiel... er arbeitet, plötzlich hat er ne Mega Unterzuckerung, und ist für einen Moment nicht fähig weiterzuarbeiten, muss sich hinsetzen,weil grad nix mehr geht, das ist etwas das kanne r sich nicht aussuchen sowas passiert, und... ob das einem Chef dann "gefällt" und er für sowas immer Verständnis hat weiss man nie, es gibt solche und solche. Es kommt ja nicht andauernd vor aber es kann vorkommen. Das jetzt nur so als ein Beispiel.

    Also sogesehen... sehe ich meinen Schatz mit seinem Diabetes in diversen Lebens-Situationen schon bissl gehandicapt. Vielleicht nicht gleich wie ein Behinderter im Rollstuhl, nein aber eben anders... und eben doch bissl.
    Manches stärker manches weniger oder kaum erwähnenswert aber es ist eben doch insgesammt da. Nach allem was ich bisher so weiss und erfahren, erlebt habe mit ihm, also jetzt so aus meinen Beobachtungen heraus... sehe ich das so.

    Wenn Du weisst was ich meine, aber vielleicht liegt das ja auch nur wieder an mir, dass ich das Ganze anders betrachte, das mag sein. Vielleicht bin ich mit dem Thema zu "empfindlich" eine Ahnung. :-)

    @HerrHase da stimme ich in allen Punkten zu.

    @MrLuzifer, wenn wenigstens das mit den Kollegen passt, immerhin etwas, aber wenn Jemand ne Stelle hat wo er mehr oder weniger von (tschuldigung) Vollidioten umgeben ist, die oft nur Mist bauen... der eindeutig zu verhindern gewesen wäre, hätten sie sich bissl bemüht... macht bald keinen Spass mehr. Solche Leute gefährden die ganze Firma und deren Bestand.
    Und eine andere Arbeit finden ist heutzutage nicht einfach, vorallem nicht eine wo man sich sicher sein kann, dass dann alles gut ist, wo Kollegen passen, Cheffe auch ok ist, der Lohn stimmt ect. ich glaube da ist Jemand schon ein heftiger Glückspilz wenn bei ihm ALLES passt... :-)
    Man kann froh sein hat man überhaupt etwas und ist nicht arbeitslos.


    LG und ein schönes WE allen.

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  5. @Herrhase: Da sagst Du in der Tat wahre Worte... Und ich würde es wohl auch jedem so empfehlen... Aber warscheinlich bin ich da etwas... zu... sesshaft... Momentan kommen wir mit dem Geld gut aus. Die Kollegen sind menschlich wirklich in Ordnung! Soagr mit dem "Meister" komm ich klar... Ansich könnte ich zufrieden sein dort. Ich produziere ja auch kaum murks und mit absicht eh nix. Gut, wenn man die größeren Firmen vergleicht, da bekommen die "kleinen" Einleger mehr Geld als wir hier als Facharbeiter, und das bei weniger Arbeitszeit... Dafür wäre man dort dann wohl in der letzten Kriese entlassen worden nach einem Sozialplan... Naja... Vielleicht schaffe ich es wenn noch so ein paar Momente auf mich stürzen, das ich dann mich aufraffe... ;-)

    @Citara: So gesehen ist es auch kein Hindernis... Abgesehen von vielleicht Fernfahrer oder Busfahrer, was aber auch nur schwieriger ist und nicht unmöglich. Die meisten wissen halt nix darüber... Und denken falsches... Noch schwieriger wird es, wenn man einen Schwerbehinderten-Ausweiss hätte... Ich könnte mindestens 40% bekommen, mit etwas Glück 50%! Bringt immerhin Steuerersparnis und 5 Tage mehr Urlaub. Und da fängt es schon an. Ein Kollege hat aus anderen Gründen 50%... Er bekommt aber die 5 Tage nicht. Angeblich könne sich unsere kleine Firma das nicht leisten. Und viele andere Chefs riegeln gleich ab, wenn sie Behinderung nur hören. Fragen erst gar nicht was denn überhaupt ist. Darum hab ich den Ausweiss noch nicht beantragt, weil den MÜSSTE ich angeben in einer Bewerbung. Diabetes so, müsste ich noch nicht angeben. Würde es aber beim Vorstellungsgespräch sagen. Und das arbeit nicht Spass machen muss... Naja... Aber dann würde ich tagein und tagaus Jahrelang etwas tun, was mich langsam zermürbt. Und Erfolg hätte ich auch nicht... Erfolg in Form von, ich bekomme fast alles hin zu fertigen. Ich denke, Spass sollte ein Job schon machen... Was es ja eigentlich auch tut... Bis auf die dort vorhandenen Nebenwirkungen... ;-)

    @MrLuzifer: Solche Kollegen hab ich auch... Finde ich auch erstaunlich... Die kommen nach einer Betriebsbedingten Kündigung zu gleichen Konditionen wieder her, obwohl ihnen die Arbeit ansich, die Arbeitszeit und der Lohn nicht passt... Aber die Kollegen finden sie klasse... Erstaunlich... :-) Vielleicht war ich einfach nur nicht oft genug woanders um so etwas beurteilen zu können. Ich hoffe mal dann für Dich, das Du die Firma findest, in der es klasse ist! Oder dort doch bleiben kannst, wenn es Dir gefällt... :-)

    @Frau Elch: Super... Frau Elch! ^^

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  6. Ich häng auch in dem ding drin... ;) bleib auch nur wg kollegen und weil ich zwischen 2 jobs hänge, zu lange aus der werkstatt raus, aber zu kurz im büro...

    ;) tschakka wir schaffens

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Danke für die Gabe!