Samstag, 15. Dezember 2012

Teleskop Zubehör

Mit nur einem Vorsprung von einer Stimme wurde als Thema “Teleskop Zubehör” gewählt… Das sind grobe 66.66% aller Stimmen… Danke für die Rege Beteiligung! Zwinkerndes Smiley

Also los… ich schlurfe kurz ins Zimmer nebenan und nehme das Handy mit… Fotos machen… Vom Zubehör… Bis gleich…

Entschuldigt… hat “etwas” länger gedauert… Da kam noch das neue Gehäuse für den Rechner von Frau Elch… Und dann ging der CPU-Lüfter nicht mehr… Und dann musste ich essen…

Aber nun… nun hab ich alles fertig und es gibt ein paar Fotos zu sehen… Leider noch immer keine aus dem All… Tagsüber klar, Abends und Nachts dunkelste Wolken…

Anscheinend wurde am Teleskop der Anschluß etwas verändert… Somit passte die CCD-Kamera nicht an den Tubus… Das ganze ging dann per Mail 2 mal hin und her, und es stellte sich heraus, das noch dieser sogenannte T2-Adapter fehlte.

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An diesem Adapter kann ich nun den Off-Axis-Guider anschließen. Das ist das Teil hier…

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Das Ding spiegelt ein klein wenig Licht nach draußen… Aus dieser Sicht nach rechts. Dort kommt die kleine Kamera ran. Die ist dafür da, das ein Stern mittels Software verfolgt wird. Also sie Software merkt, wenn sich der Stern bewegt und steuert das Teleskop dementsprechend nach. Der so verfolgte Stern wird auch Leitstern genannt.

Hier kann ich nun die Hauptkamera anschließen. Das ist dieses kleine Teilchen. IMAG0223

Der hier im Bild untere Teil ist nur zur Kühlung des Chips und für die Stromversorgung da. Mittels eines Peltier-Elements kann der Chip auf bis zu 30 Grad unter Umgebungstemperatur gekühlt werden. Dadurch verringert sich das Rauschen bei Langzeitaufnahmen.

Dann dachte ich mir, bevor ich da gleich mit der komplexen Kamera anfange, probiere ich es erst mal normal mit der Spiegelreflexkamera. Also gab es diesen T2-Ring dafür.

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An der einen Seite kommt die Kamera ran. So als ob man ein Objektiv benutzen würde. Und auf der anderen Seite dann der T2-Adapter am Teleskop. Fertig. Bin gespannt, ob das dann auch so einfach geht…

Und weil wir beim ersten und bislang einzigen Beobachtungsversuch von Mond ziemlich geblendet wurden, kam noch ein Polarisationsfilter hinzu. Der besteht aus 2 zusammengeschraubten einzelnen Filtern. Wenn man die nun verdreht, kann man so die Lichtdurchlässigkeit regeln. Ich hab das hier mal kurz versucht zu zeigen. Auf der Wiki-Seite sieht man es aber besser…

Die beiden einzelnen Filter

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Und jetzt fehlt eigentlich wirklich nur noch eine schöne klare Nacht! Vorzugsweise erst mal nicht zu kalt, nicht windig und trocken! Dann könnte man durchaus mit den ersten Fotos hier rechnen… Vielleicht erbarmt sich der Herr dort oben ja endlich mal und ich hab in den folgenden 3 Wochen Urlaub Glück!

Einen schönen Samstag Euch allen!!!

Kommentare:

  1. Jaaaaaaaa gewonnen!

    Scheint immer noch ein cooles Teil zu sein das Ding. Bin shcon echt gespannt auf die ersten Sternenbilder! :)

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  2. Ja, das Teil ist noch klasse! ^^ Nur ist es irgendwie komisch, das die Wettervorhersage nur noch Regen und Wolken und Schnee zeigen kann... -.- Wahrscheinlich Vorboten zum Weltuntergang... ;-)

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Danke für die Gabe!